Reckmann
High Performance on every yacht
Reckmann Historie

[Reckmann Historie]

Mit Beständigkeit zum Erfolg

Von Segeln zu Masten zu Rollreffanlagen. Von Olympiasiegen über Admirals Cup & Whitbread Around the World Gewinner hin zum führenden Superyachtausstatter. Von Einmannseglern bis hin zu vollautomatisierten Großsegelyachten. Von S bis XXL Yachten. Fast 125 Jahre im Segelsport sind Verantwortung & Verpflichtung zugleich.

2017 wird Reckmann sein 125jähriges Jubiläum feiern. Seit 1927 nunmehr in dritter Generation unter der Führung von Familie Schuldt, respektive Dipl.-Ing. Marcus Schuldt. Zeit, um die Zeit kurz Revue passieren zu lassen … und Gelegenheit, unsere Geschichte fortzuschreiben. Mit Ihnen als unsere treuen Kunden …

Der Anfang

Seit 1962 führt Segelmachermeister Horst Schuldt das Unternehmen Reckmann. In dieser Zeit werden die ersten Aluminium Masten für Jollen und Boot von Olympiateilnehmern gebaut und zunehmend zum begehrten Standard.

1962

Drachensegler

Viele Drachensegler wählten Reckmann Segel und Masten für Ihre Boote. Horst Schuldt war als erfolgreicher Drachensegler auf nationalen und internationalen Regattabahnen bekannt.

1964

Umzug

Umzug in den heutigen Firmensitz in Rellingen und erfolgreiches Engagement im Mastenbau, unter anderem für die SY 'Rubin'.

1972

Admirals Cup

Viele erfolgreiche Admirals Cup Schiffe, wie die SY 'DUVA', 'RUBIN', 'JAN POTT' und die 'SAUDADE' segelten mit Reckmann Masten.

1975

Vorsegelrollanlagen

Anfang der 1980'er begann die Fertigung von Groß- und Vorsegelrollanlagen, die sich schnell bei Qualitätswerften wie Nautor oder Baltic durchsetzen.

1980

Hydraulische Antriebe

Weiterentwicklung der hydraulischen Antriebe der Vorsegel- und Mastreffsysteme auf ein hohes Niveau, mit Schwerpunkt auf Funktionalität, Performance und Design.

1985

RF90 Markteinführung

Markteinführung der hydraulischen RF90 Vorsegelrollreffanlage in 4 Systemgrößen.

1989

RF90-5 Prototyp

Prototyp der RF90-5 kommt auf der A%26R Yacht 'Extra Beat' des Erfolgsdesigners German Frers, zum Einsatz. Diese Anlage bildet den Standard auf den meisten heutigen Superyachten.

1988

RS2000 Markteinführung

Markteinführung der erfolgreichen RS2000: Ein neuer Standard für manuelle Rollreffanlagen.

1992

Eine neue Größe im Superyachtbereich

Eine neue Größe im Superyachtbereich: Reckmanns neue RF90-7 für die SY 'GEORGIA', der damals größten Sloop der Welt, vs. RF90-5.

1999

Drei mal RF90-7 im Einsatz auf der SY 'Georgia'

Drei mal RF90-7 im Einsatz auf der SY 'Georgia'.

2000

Neuentwicklung der erfolgreichen RF90-6.5

Neuentwicklung der erfolgreichen RF90-6.5. Heute auf vielen Megayachten wie der SY 'TIARA', 'KOKOMO', 'RED DRAGON' und 'PINK GIN' im Einsatz.

2004

Neuentwicklung der UD Reffsysteme

Neuentwicklung der unter Deck Reffsysteme UDx für Performance orientierte Yachten.

2006

Neuentwicklung Mega-Furler RF90-7.5

Nach einjähriger Entwicklungs- und Produktionzeit war es im Frühjahr 2010 soweit: Die neu entwickelten Mega-Furler RF90-7.5 wurden auf der neuen 58m langen Kokomo von Alloy Yachts in Betrieb genommen. Auf den ersten Sea Trials konnten die neuen Features wie z.b. der Luff-Cunningham Schlitten oder der neue Realtime Adjuster auch in der Praxis überzeugen. Die Erweiterung unserer bewährten RF90 Reihe wurde nötig, da die Ansprüche an Funktionsumfang und Lasten mit den modernen Performance- Cruisern um 60m gestiegen sind. Ihren überlegenen Eigenschaften hat es die RF90-7.5 auch zu verdanken, dass sie im letzten Jahr für den Superyacht Award nominiert wurde.

2010

120 Jahre Reckmann

120 Jahre Reckmann

2012

Übernahme Holmatro Rigging Hydraulics

Mit der Übernahme der Rigging Hydraulics Komponenten von Holmatro hat Reckmann sein Portfolio um Hydraulikzylinder, Pumpen und Powerpacks erweitern.

2013

Übernahme NSM

Mit der Übernahme der niederländischen NSM wurde die Reckmann Produktpalette um elektrische und hydraulische Antriebe für Rollbäume erweitert.

2014

Neuentwicklung Mega-Furler RF90-8.5

Neuentwicklung Mega-Furler RF90-8.5

2014

Übernahme sailtec custom projects

Durch die Übernahme der sailtec custom projects konnte Reckmann in den spannenden Markt der Verschattungsanlagen für große Motoryachten vorstoßen.

2015

125 Jahre Reckmann

125 Jahre Reckmann

2017

Die ganze Story

Seit der Gründung durch Hugo J.L. Reckmann im Jahre 1892 steht der Name Reckmann für Qualität, Kontinuität und Produktinnovation im Bereich des Segelsports.

Die Fertigung von Segeln und Planen für die Berufsschifffahrt war das Hauptgeschäft der damaligen Segelmacherei. In der Werkstatt in Hamburg-Altona wurden u.a. auch Rahsegel für die Pamir und die Passat sowie für andere flying P-Liner genäht.

Im Jahre 1927 trat der Schiff- und Maschinenbaumeister Fritz Schuldt als Hugo J.L.Reckmanns Partner in die Firma ein. Als ambitionierter und qualifizierter Drachensegler brachte Fritz Schuldt große Erfahrungen aus dem Segelsport in die Fertigung von Jollensegeln ein, verband Hobby und Beruf auf diesem Wege optimal. Fritz Schuldt war einer der ersten Drachenbootpioniere in Deutschland. Vor allem mit seinen drei Drachenbooten, die er bis zu seinem Tod segelte, verzeichnete er große Erfolge auf den Regattabahnen.

Nach Fritz Schuldts Ableben im Jahre 1952 trat sein Sohn Horst in die Firma ein und absolvierte eine Ausbildung zum Segelmachermeister. Die Zusammenarbeit mit der Familie Reckmann endete im Jahre 1962, fortan leitete Horst Schuldt die Firma unter dem bisherigen Namen allein. Die Firma begann zu expandieren und schon bald wurde die Segelmacherei in Altona zu klein. Im Jahre 1962 wurde neue Räume in der Mörkenstraße, ebenfalls Hamburg-Altona, bezogen. In den folgenden Jahren wurde die Firma Reckmann zunehmend bekannter, bis sie schließlich in der Herstellung von Drachensegeln führend war. Horst Schuldt selbst war ein ambitionierter und erfolgreicher Drachensegler, so dass er die Segel immer weiter verbesserte.

Neben der Fertigung von Jollen- und Yachtsegeln wurde Anfang der 60ziger Jahre mit der Fertigung von Aluminium-Masten für Jollen begonnen. Schon bald wurden die Boote von Olympia-Teilnehmern mit Masten aus dem Hause Reckmann ausgerüstet. Bei Drachenbooten, Solingen, Flying Dutchman und Zugvögeln genoss Reckmann schon bald den Ruf, qualitativ hochwertige Masten zu bauen.Im Jahre 1972 wurde schließlich auch die Fertigung in der Mörkenstraße zu klein. Der heutige Betriebsstandort in Rellingen bei Hamburg gebaut. Der größere Platz wurde notwendig, da die Schiffe und somit auch die Masten immer länger wurden. Von der Jollenszene ausgehend begann Horst Schuldt, sich auf die Schiffe des Admirals Cups zu konzentrieren. Auf einigen Schiffen engagierte er sich gar als Crewmitglied.

Im Jahre 1973 wurde der erste Mast für ein AC-Schiff gebaut und es folgten noch viele weitere Masten für so erfolgreiche Schiffe wie die "RUBIN".

Mit Masten aus dem Hause Reckmann wurden viele große Erfolge im Admirals Cup erzielt. Auch in vielen anderen Wettbewerben trugen Reckmann Masten zu Siegen und Prestige bei. Anfang der achtziger Jahre begann Reckmann mit der Fertigung von Groß- und Vorsegel-Rollreffanlagen. Die Technik wurde rasch perfektioniert, und so erlangte Reckmann in kürzester Zeit einen guten Ruf in der Funktionalität und Qualität bei den RMR-Rollmasten und den "R" Vorsegelreffanlagen. Für Qualitätsjachtwerften wie Nautor Swan wurden diese Systeme bald zum Standard.Die hydraulischen RF90 Anlagen brachten im Jahre 1990 den Durchbruch im Bereich des "big boat". Durch die technische Überlegenheit des Produktes im harmonischen Einklang mit einem zeitlos elegantem Design wurden schon bald die meisten bekannten Schiffe mit den RF90-Anlagen ausgerüstet.

Seit dem Eintritt von Diplom-Ingenieur Marcus Schuldt im Jahre 1991 wird die Firma Reckmann nunmehr in der dritten Generation durch die Familie Schuldt geleitet. Gemeinsam mit einem Mitarbeiter entwickelte Marcus Schuldt im Jahre 1992 unter anderem die manuellen RS2000 Rollreffanlagen. Im Jahre 1995 wurde die Reckmann Yacht Equipment GmbH gegründet. Die Reckmann Yacht Equipment GmbH zeichnet sich verantwortlich für die Entwicklung und Produktion sowie den Vertrieb der Rollreffanlagen, Masten und Hydraulikkomponenten. Sie wird durch Marcus Schuldt als Geschäftsführer geleitet.

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